Digitaler Euro in der Blockchain: Es gibt ihn schon – Philipp Sandner

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Nach der Facebook-Waage und der Ankündigung der chinesischen Zentralbank, eine digitale Währung herauszugeben, hat die Diskussion um einen digitalen Euro an Fahrt gewonnen. Auch wenn ein von der Zentralbank ausgegebener digitaler Euro in absehbarer Zeit nicht eingeführt werden könnte, gibt es den digitalen Euro bereits in Form von digitalem Geschäftsbankgeld und E-Geld. Erste Unternehmen haben sich positioniert und bieten bereits einen Blockchain-basierten digitalen Euro an, der für die deutsche Industrie von großem Nutzen sein wird. Autoren: Jonas Gross, Philipp Sandner

Der digitale Euro ist derzeit ein heißes Thema. Die Waage und die Ankündigung der chinesischen Zentralbank, einen digitalen, blockchain-basierten Yen auszugeben, haben bald zu einem hohen Interesse an einem digitalen Euro als europäischer Gegenpartei zum digitalen Yuan geführt. Soll dieser digitale Euro in einer Blockchain ausgegeben werden? In unserer jüngsten Veröffentlichung argumentieren wir, ja. Nur ein Blockchain-basierter digitaler Euro ermöglicht (1) auf Euro lautende Smart-Verträge, so dass Maschinen, Autos, Sensoren direkt Pay-per-Use, Leasing, Factoring usw. anbieten können. (2) Außerdem wird der Kauf und Verkauf von Vermögenswerten und Wertpapieren mit einem Euro in einem Blockchain-System viel effizienter, sobald der Euro ist ein Token auf dem System wie Tausende anderer Vermögenswerte und Rechte. Denken Sie an Delivery-versus-Payment (DvP) -Prozesse in Sicherheitsmärkten, in denen der Handel mit Vermögenswerten durch einen kleinen intelligenten Vertrag abgewickelt wird – während heutzutage riesige Clearinghouse-Infrastrukturen erforderlich sind. (3) Für die Maschinenwirtschaft gibt es keinen besseren Weg als Blockchain und DLT, um Hunderte von Millionen von Geräten zu verbinden. (4) Neben dem Euro an einer Blockchain Identitätsmanagement, der sich auf die digitalen Darstellungen von Personen, Unternehmen und Maschinen bezieht, kann auf Blockchain-Systemen sehr effizient verwaltet werden. Beide sind für deutsche und europäische Industrieunternehmen (d. H. Produktion, neue Mobilität, Logistik) von wesentlicher Bedeutung. Natürlich sind solche Identitäten der Endpunkt von Transaktionen in Euro oder intelligenten Verträgen.

Gibt es bereits marktreife Lösungen für einen digitalen Euro? Die meisten Zentralbanken weltweit analysieren die Auswirkungen der Ausgabe einer digitalen Fiat-Währung, der sogenannten digitalen Zentralbankwährung (CBDC). Es ist jedoch noch keine Zentralbank live gegangen. China könnte das erste sein, aber auch (viel) kleinere Länder wie die Marshallinseln, die Bahamas oder Kambodscha haben in naher Zukunft die Emission digitaler Fiat-Währungen angekündigt. Werden diese Fiat-Währungen auf Blockchain-Systemen ausgegeben? In den meisten der genannten Projekte ja. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat jedoch auf absehbare Zeit noch nicht die Einführung eines digitalen Euro angekündigt.

Einen digitalen Euro gibt es aber schon. Insbesondere die Blockchain-basierter Euro existiert bereits. Es wurde als Geschäftsbankgeld im Rahmen der E-Geld-Regime:

  • Commerzbank: Die Commerzbank hat den Euro bereits digitalisiert. In ersten Tests wurden diese digitalen Blockchain-basierten Euros bereits für Sicherheitstransaktionen verwendet. Auch Zahlungen von Maschine zu Maschine wurden ausgeführt.
  • CashOnLedger: Das deutsche Startup CashOnLedger hat eine marktreife Lösung für die Bereitstellung eines digitalen Blockchain-basierten Euro entwickelt. Das Unternehmen nutzt das Framework eines spanischen Unternehmens mit E-Geld-Lizenz, um das Geld von Geschäftsbanken zu tokenisieren und es beispielsweise für deutsche produzierende Unternehmen einzusetzen. Das System basiert auf einer Konsortialversion von Ethereum, der digitale Euro kann jedoch möglicherweise auch auf anderen Blockchain-Systemen wie Hyperledger oder Corda verwendet werden.
  • Monerium: Monerium ist ein isländisches Startup, das Fiat-Währungen vorführt. Monerium hat die isländische Krone erstmals in die öffentliche Ethereum-Blockchain aufgenommen, aber kürzlich hat Monerium auch den Euro eingeführt. Ähnlich wie CashOnLedger verwendet Monerium eine E-Money-Lizenz für seine Operationen. Zukünftig wollen sie ihre E-Geld-Lizenz nutzen, um Zugang zu Zentralbankgeld zu erhalten.
  • Stase: Die in Malta ansässige Stasis hat eine von Euro unterstützte stabile Münze für die öffentliche Ethereum-Blockchain herausgegeben. Ihre Kunden haben jedoch keinen direkten Anspruch auf den Euro, sondern nur auf die stabile Münze. Mit anderen Worten, der Stasis-Euro ist kein wirklicher Token-Euro, sondern nur eine stabile Münze, da die E-Geld-Konformität fehlt.

Unternehmen können den digitalen, Blockchain-basierten Euro der genannten Unternehmen nutzen und in ihre Systeme und Prozesse integrieren. Die Auswirkungen einer solchen digitalen Fiat-Währung sind im Kontext der Maschinenwirtschaft besonders vielversprechend. Schätzungen zufolge werden im Jahr 2025 mehr als 20 Milliarden Geräte mit dem Internet verbunden sein – dreimal so viele wie die Menschen, die derzeit auf der Erde leben. Einige dieser Geräte werden auch in ein Zahlungsnetzwerk integriert. Dies wird in Kürze Hunderte Millionen von Geräten wie Autos, Sensoren und Maschinen darstellen. Die Blockchain-Technologie eignet sich am besten, um Millionen von Geräten mit einem Computerchip und damit einer eigenen Geldbörse auszustatten. Dann kann ein Gerät Zahlungen empfangen und Geld überweisen – und SAP-basierte Buchhaltungsunterlagen und Rechnungen in Euro-Stückelung erstellen. Für diese Millionen von Geräten kann die Blockchain-Technologie auf einfache Weise die Möglichkeit bieten, an einem Zahlungsnetzwerk teilzunehmen und diese in automatisierte Geschäftsprozesse zu integrieren (d. H. Durch intelligente Verträge).

Bemerkenswert ist die hohe Dynamik für einen digitalen Blockchain-basierten Euro. Vor einigen Monaten war es nur ein Thema für IT-Nerds. Durch die Einbeziehung der Vision eines solchen digitalen Euro in die Blockchain-Strategie der Bundesregierung und durch die Förderung des digitalen Euro durch den Bankenverband (BdB) ist dieses Thema an die breite Öffentlichkeit herangetreten. Weitere innovative Unternehmen, die solche digitalen Euro-Lösungen anbieten, werden in naher Zukunft auf den Markt kommen. Daher werden die Möglichkeiten für Industrieunternehmen in den Bereichen Produktion, Mobilität und Logistik, eine digitale Blockchain Euro für ihre Produkte und Dienstleistungen zu verwenden, weiter zunehmen.

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Jonas Gross ist Projektleiter und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Frankfurt School Blockchain Center (FSBC). Sein Interessengebiet sind vor allem Kryptowährungen. Außerdem analysiert er im Rahmen seiner Promotion die Auswirkungen der Blockchain-Technologie auf die Geldpolitik der weltweiten Zentralbanken. Er studiert hauptsächlich Innovationen als digitale Zentralbankwährungen (CBDC) und andere Kryptowährungsprojekte als „Waage“. Sie erreichen ihn per Mail (jonas.gross@fs-blockchain.de), LinkedIn (https://www.linkedin.com/in/jonasgross94/), Xing (https://www.xing.com/profile/Jonas_Gross4) oder folge ihm auf (Twitter Jonas__Gross).

Prof. Dr. Philipp Sandner ist Leiter des Frankfurt School Blockchain Centers (FSBC) an der Frankfurt School of Finance & Management. 2018 wurde er von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ), einer großen deutschen Zeitung, als einer der „Top 30“ -Ökonomen eingestuft. Außerdem gehört er zu den „Top 40 under 40“ – einem Ranking des deutschen Wirtschaftsmagazins Capital. Die Expertise von Prof. Sandner umfasst insbesondere Blockchain-Technologie, Krypto-Assets, Distributed-Ledger-Technologie (DLT), Euro-on-Ledger-Technologie, Münzerstangebot (ICOs), Sicherheitstoken (STOs), digitale Transformation und Unternehmertum. Sie erreichen ihn per Mail (email@philipp-sandner.de) über LinkedIn (https://www.linkedin.com/in/philippsandner/) oder folge ihm auf Twitter (@philippsandner).

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