DTCC fordert Banken und Aufsichtsbehörden auf, bei der Behebung von Blockchain-Sicherheitsproblemen behilflich zu sein


Die Depository Trust & Clearing Corporation (DTCC) möchte, dass der Finanzsektor zusammen mit den Aufsichtsbehörden ein Konsortium bildet, um die mit Blockchain verbundenen Risiken zu verringern.

In einem am Mittwoch veröffentlichten Whitepaper forderte das in New York ansässige Unternehmen für Post-Trade-Finanzdienstleistungen, dass die Teilnehmer des Finanzsektors daran arbeiten sollten, eine Reihe von "vereinbarten Standards" festzulegen, mit denen einige der Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit der Technologie ausgeräumt werden könnten.

"Angesichts der Geschwindigkeit der digitalen Transformation im Finanzdienstleistungssektor fordert die DTCC eine koordinierte Strategie für die Entwicklung eines prinzipienbasierten Rahmens, um DLT-spezifische Sicherheitsrisiken zu identifizieren und anzugehen", heißt es in dem Whitepaper.

Das Branchenkonsortium kann Best Practices effektiver identifizieren und grundlegende Sicherheitsverfahren entwickeln, heißt es in dem Whitepaper. Laut DTCC erfordert die Standardisierung "die Zusammenarbeit von Berufsverbänden, dem Finanzdienstleistungssektor und den Aufsichtsbehörden", um die Wirksamkeit zu verbessern.

DTCC plant seit einigen Jahren die Integration der Blockchain in den eigenen Betrieb. Das Whitepaper vom Mittwoch argumentiert jedoch, dass einige der damit verbundenen Risiken nicht angemessen berücksichtigt wurden und die traditionellen Spieler möglicherweise völlig unvorbereitet sind.

Wenn diese Risiken angegangen werden, können Unternehmen potenzielle Sicherheitsrisiken leichter identifizieren, heißt es in dem Whitepaper. Eine stärkere Standardisierung der Sicherheit kann auch das allgemeine Verständnis und das Vertrauen der Benutzer in die Technologie verbessern und eine stärkere Zusammenarbeit fördern.

Durch die Einbeziehung der Regulierungsbehörden in die Schaffung des Rahmens wird nach Ansicht des Unternehmens die Angleichung an künftige Rechtsvorschriften sichergestellt, die sowohl für die Teilnehmer der Branche als auch für die Kunden einen besseren Schutz bieten können.

DTCC ist das weltweit größte Transaktionsregister, in dem Daten für mehr als vier Fünftel des globalen Derivatemarkts gespeichert sind. Seine zentrale Rolle hat dazu beigetragen, grundlegende Praktiken in traditionellen Märkten zu standardisieren, beispielsweise die Einführung eines Informationsrahmens auf Kostenbasis – Ermittlung des ursprünglichen Werts eines Vermögenswerts für Steuerzwecke – beim Aktien-Clearing.

Obwohl in der Vergangenheit bereits einige Versuche unternommen wurden, standardisierte Blockchain-Sicherheitspraktiken einzuführen, kann DTCC "unsere einzigartige Rolle im Finanzdienstleistungssektor nutzen", um mit der Entwicklung eines umfassenden Frameworks zu beginnen, das von allen Teilnehmern der Branche genutzt werden kann.

DTCC hat bereits mit der Standardisierung eines neuen Blockchain-basierten Finanzsystems begonnen. Sie forderte die Teilnehmer effektiv auf, ihre im März 2019 veröffentlichten Richtlinien für die Nachbearbeitung von Wertpapieren nach dem Handel zu verabschieden.

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