Interview Deutsche Zeitung – BIZ – Basler Zentralbank

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Dieses Interview erschien heute in der deutschen Zeitung „Der Spiegel“

Es handelt sich um eine „automatisierte“ Übersetzung. Ich fand es interessant, nur die Argumente eines „Zentralbankers“ zu sehen.

Für mich wäre es interessant, hier einen Einblick in diese Argumente aus der Community zu bekommen

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**Über die Person**

**Agustín Carstens** ist durch und durch Zentralbanker. Ab 1980 arbeitete er für die Banco de México und trat 1999 dem Internationalen Währungsfonds bei. Später wurde er Finanzminister Mexikos, dann Chef der Zentralbank seines Heimatlandes. Seit 2017 leitet Carstens die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel. Die älteste internationale Finanzorganisation der Welt verwaltet die Währungsreserven der nationalen Zentralbanken und spielt eine zentrale Rolle im geld- und finanzpolitischen Geschehen.

Agustín Carstens (63) wird vom Bitcoin-Phänomen getrieben. Der Mexikaner ist Chef der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel, einer Art Superzentralbank. Im SPIEGEL-Interview macht Carstens deutlich, wie wenig er von den meisten Kryptowährungen hält – und warum er dennoch ausgerechnet für Facebooks Diem-Geld gute Chancen sieht.

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**Interview:**

SPIEGEL: Herr Carstens, der Bitcoin-Preis ist seit Jahresbeginn dramatisch gestiegen, in den letzten Wochen aber fast genauso stark eingebrochen. Platzt eine Blase, wie Kritiker von Kryptowährungen meinen?

Carstens: In vielen Fällen ist es enorm schwer zu beurteilen, was noch normal ist und was eine Blase ist. Aber in diesem Fall ist es einfach: Dies ist eine Blase.

SPIEGEL: Warum sind Sie sich so sicher?

Carstens: Der Preis ist in kurzer Zeit steil gestiegen, aber es gab nie einen Grund, der den Anstieg hätte erklären können. Es ist also kaum zu glauben, dass es sich nicht um eine Blase handelt.

SPIEGEL: Ist das Finanzsystem in Gefahr?

Carstens: Nein, das glaube ich nicht. Bitcoin ist ein spekulatives Gut, aber andererseits nicht so weit verbreitet, dass es das System gefährdet. Das gilt generell für Kryptowährungen. Sie werden von Privatanlegern gekauft, jedoch nicht in nennenswertem Umfang von Banken. Bitcoin ist jedoch eine Umweltkatastrophe. Und der Markt ist leicht zu manipulieren – Bitcoin und andere Kryptowährungen sind anfällig für Betrug.

SPIEGEL: Erklären Sie das bitte.

Carstens: Diese sogenannten Coins werden irreführend als Währungen bezeichnet, haben aber keinen fundamentalen Wert. Der aktuelle Preis hängt stark davon ab, wer zuletzt in den Markt eingetreten ist. Privatanleger können den Kurs zuerst nach oben treiben und dann fallen lassen, um Gewinn zu erzielen. Dieses „Pump and Dump“-Phänomen ist typisch für Nischenmärkte.

SPIEGEL: Tesla-Chef Elon Musk ist ein so individueller Investor, der dank Twitter bewiesen hat, dass er genug Macht hat, um den Bitcoin-Preis enorm zu beeinflussen, in beide Richtungen. Bedeutet das, dass Musk eine Bedrohung für den Finanzmarkt darstellt?

Carstens: Das ist eine Frage, die die zuständigen Behörden klären müssen.

SPIEGEL: Reicht die aktuelle Regelung aus?

Carstens: Wir müssen die Regulierung verbessern. Das Besondere an Kryptowährungen ist schließlich, dass sie keine Nationalität besitzen, sondern im Cyberspace, also in einer Parallelwelt, zu Hause sind. Vor allem müssen wir die Plattformen regulieren, auf denen Kryptowährungen gehandelt werden. Und wir müssen auch in Interviews wie diesem deutlich machen, dass dies ein sehr riskanter Markt ist.

"Es hat sich schließlich gezeigt, dass Bitcoins keinen praktischen Nutzen haben."

SPIEGEL: Kryptowährungen werden immer beliebter. Könnten Sie irgendwann zu einer echten Bedrohung für von Staaten ausgegebenes Geld – sogenannte Fiat-Währungen – oder diese sogar ersetzen?

Carstens: Ich bin heute viel zuversichtlicher als noch vor einigen Jahren, dass das nicht passieren wird. Immerhin hat sich gezeigt, dass Bitcoins keinen praktischen Nutzen haben. Schauen Sie sich das Beispiel Tesla an: Das Unternehmen hat gerade beschlossen, keine Bitcoins mehr zu akzeptieren, wenn jemand eines Ihrer Autos kaufen möchte.

SPIEGEL: Amerikanische Ketten wie Starbucks und Home Depot akzeptieren Kryptowährungen.

Carstens: Bitcoin ist nur für zwei Dinge gut – Spekulation und Lösegeld. Kryptowährungen sind kein guter Wertaufbewahrer, weil sie so volatil sind; sie sind kein Tauschmittel, weil sie kaum akzeptiert werden; und sie stellen keine Bedrohung für reale Währungen dar, da sie nicht denselben Zweck haben wie reale Währungen.

SPIEGEL: Aber wenn Konzerne wie Facebook eigene digitale Währungen schaffen, könnten sie sehr schnell populär werden.

Carstens: Facebooks Diem, ursprünglich bekannt als Libra, basiert auf aufregender Technologie und wird vom Dollar gestützt. Das ist ein wichtiger Unterschied zu Bitcoin. Facebook schafft damit keine neue Währung, sondern sogenannte Stable Coins. Und Facebook diskutiert das Konzept mit den Behörden, was etwas ganz anderes ist.

SPIEGEL: Aber ist Diem möglicherweise ein Trojanisches Pferd, wenn genügend Nutzer mitmachen und Facebook die Dollarbindung beendet?

Carstens: Diese Gefahr sehe ich nicht; darüber hinaus könnten entsprechende behördliche Vorkehrungen getroffen werden. Aber das Diem zeigt uns: Der nächste Schritt sollte sein, dass die Zentralbanken ihre eigenen digitalen Währungen entwickeln.

SPIEGEL: Wer braucht so etwas? Die Leute haben Bargeld, Debit- und Kreditkarten, PayPal und andere Zahlungsmöglichkeiten.

Carstens: Auf den ersten Blick besteht für Zentralbanken keine zwingende Notwendigkeit, digitale Währungen einzuführen. Bargeld ist in der Tat eine der besten Erfindungen der Menschheit. Aber da die Gesellschaft immer digitaler wird und sich Zahlungssysteme weiterentwickeln, sollte es eine digitale Ergänzung zum Bargeld geben. Wir müssen das Vertrauen der Menschen in traditionelles Geld auf die digitale Welt übertragen. Das ist nicht einfach. Wir müssen es gut und ernsthaft machen.

SPIEGEL: Könnten Kryptowährungen, wenn sie dominanter werden, die Geldpolitik der Zentralbanken untergraben?

Carstens: Nein, Kryptowährungen spielen heute und in absehbarer Zeit keine relevante Rolle im Finanzsystem. Daher werden sie die Geldpolitik der Zentralbanken nicht beeinflussen.

SPIEGEL: Drohen digitale Zentralbankwährungen für Privatbanken? Die Menschen könnten ihre Ersparnisse auf Knopfdruck abheben und im Krisenfall zur Zentralbank überweisen.

Carstens: Nein, um einen Run auf Bankkonten zu verhindern, gibt es eine Vielzahl von Regulierungen, Kontrollen durch Aufsichtsbehörden sowie staatliche Einlagensicherungssysteme. Abgesehen davon haben Zentralbanken sicherlich kein Interesse daran, Privatbanken und deren Dienstleistungen zu kopieren. Eine der Allgemeinheit zugängliche digitale Zentralbankwährung würde natürlich auch eine sehr intensive Interaktion mit der Allgemeinheit erfordern. Dafür haben die Zentralbanken nicht die Kapazitäten. Dafür müssen Sie sich auf Geschäftsbanken verlassen – genau wie im aktuellen System.

SPIEGEL: Könnte digitales Zentralbankgeld Menschen ohne klassisches Bankkonto den Zugang zu digitalem Bargeld erleichtern?

Carstens: Ja, das ist ein wichtiger Aspekt. Menschen jeden Alters und jeder sozialen Herkunft können mit Bargeld etwas anfangen. Deshalb müssen wir die Vorteile von Bargeld für das digitale Zeitalter kopieren. Wir wollen, dass jedes Mitglied der Gesellschaft digitales Zentralbankgeld verwenden kann.

SPIEGEL: Bitcoin-Fans argumentieren, es bräuchte ein dezentralisiertes Währungssystem, um zum Beispiel den politischen Missbrauch der Geldpolitik und die Manipulation von Zinssätzen und Wechselkursen zu verhindern. Wie ist Ihre Position dazu?

Carstens: Das ist Unsinn. Zentralbanken sind in den letzten Jahren und Jahrzehnten deutlich transparenter geworden, erklären ihre Entscheidungen und berichten auch regelmäßig an die Parlamente. Unsere Priorität ist es, die Inflation zu kontrollieren, das Wachstum zu fördern und damit auch die Beschäftigung zu sichern. Ich glaube, dass die Bürger das verstehen.

SPIEGEL: Müssen sich Notenbanken beeilen und digitales Geld anbieten?

Carstens: Es hat keinen Vorteil, die erste Zentralbank zu sein, die digitales Geld anbietet. Entscheidend ist vielmehr, dass wir uns keine Fehler erlauben, diese digitale Zentralbankwährung vor Hackerangriffen schützen und den Datenschutz wahren. Die technische Herausforderung ist groß.

3/3

SPIEGEL: Wie könnte das Finanzsystem mit digitalem Zentralbankgeld in einigen Jahren aussehen?

"Wir wollen Bargeld nicht abschaffen."

Carstens: Wir werden einen effizienteren Zahlungsverkehr haben, mehr Menschen werden von Finanzinnovationen profitieren. Geldtransfers – auch in entlegene Ecken der Welt – werden deutlich günstiger. Wir wollen Bargeld nicht abschaffen. Unser Versprechen ist, dass wir eine technologisch fortschrittliche Form des Geldes schaffen, die die gleichen Vorteile und mehr bietet.

SPIEGEL: Wird es daneben digitale Unternehmenswährungen geben oder dezentrale Kryptowährungen wie Bitcoin?

Carstens: Das ist möglich, wenn sie streng reglementiert sind. Ich sehe eine Zukunft für Stable Coins, wenn sie wirklich stabil sind, auf Plattformen gehandelt werden, auf denen ein fairer Wettbewerb herrscht, und wenn sie die Daten der Verbraucher schützen.

SPIEGEL: Derzeit sind viele Kryptowährungen im Umlauf. Werden sie so schnell verschwinden, wie sie aufgetaucht sind?

Carstens: Es ist nichts Neues in der Geldgeschichte, dass Währungen entstehen und wieder verschwinden. Komm in mein Heimatland Mexiko und besuche dort das Geldmuseum. Dort können Sie sehen, wie viele Währungen es in unserem Land gegeben hat. Am Ende setzen sich Zahlungsmittel durch, die von einer stabilen und unabhängigen Zentralbank gedeckt sind. Es mag sein, dass andere Währungen als spekulative Anlagen existieren können, aber nicht als Geld mit all seinen Funktionen.

SPIEGEL: Letztlich geht es also darum, welchem ​​Geld die Leute vertrauen?

Carstens: Ja, ich denke, das ist die zentrale Frage.

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

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