Kryptonachrichten aus dem deutschsprachigen Raum: 3. bis 10. November


Die vergangene Woche hat im deutschsprachigen Raum eine Reihe von Krypto- und Blockchain-bezogenen Entwicklungen markiert. Malta Enterprise hat sich mit der IT-Servicetochter der Deutschen Telekom zusammengetan, um ihren Blockchain-as-a-Service-Marktplatz (BaaS) anzubieten. Das französische IT-Unternehmen Atos und das österreichische Start-up Smart Digital schlugen Inspektionen von Industrieanlagen mit Blockchain vor. hat eine Marktumfrage zu Derivaten von Kryptoaktiva gestartet.

Nachfolgend finden Sie die letzten Wochen der Krypto- und Blockchain-Nachrichten im Rückblick, wie ursprünglich von Cointelegraph auf Deutsch berichtet.

Die BaFin startet eine Marktuntersuchung zu Kryptoderivaten

Die Umfrage der BaFin umfasst 19 Fragen in fünf Themenblöcken und richtet sich an alle Marktteilnehmer, darunter Investoren, Verbraucherschutzverbände, Anbieter und Emittenten sowie Interessengruppen. Mit der Umfrage will die BaFin „ein detailliertes Bild des Marktes für Derivate mit Kryptowährungen als Basiswert und dessen potenziellen Risiken“ erstellen.

Die Behörde ist laut Finanzdienstleistungsaufsichtsgesetz „dem Schutz der kollektiven Verbraucherinteressen verpflichtet“ und beobachtet und analysiert vor diesem Hintergrund „die Marktsituation im Hinblick auf mögliche Verbraucherschutzfragen“.

Deutsche Bundesbank: Facebooks Waage könnte Finanzkrisen auslösen

Bundesbankenkommissar Joachim Würmeling, zuständig für die Bankenaufsicht, argumentierte, dass die noch nicht veröffentlichte Waage von Facebook in bestimmten Szenarien künftig zu Finanzkrisen führen könnte. Laut Wuermeling wäre Waage eher „Plattformgeld“ als eine echte Währung.

Wuermeling fügte jedoch hinzu, dass "die Waage unter bestimmten Umständen das derzeit verwendete Geld bis zu einem gewissen Grad verdrängen könnte", was "Konsequenzen für die Verbraucher, die Banken, das Finanzsystem und die Geldpolitik" habe. Die Bundesbank sieht auch die Gefahr einer durch die Waage ausgelösten Finanzkrise und fordert daher „globale Regeln und Institutionen auf, die Waage und andere Anbieter mit ähnlichen Geschäftsmodellen zu beaufsichtigen“.

Österreichisches Startup setzt Drohnen und Blockchain für Inspektionen von Industrieanlagen ein

Das österreichische Startup Smart Digital plant in Zusammenarbeit mit dem französischen IT-Unternehmen Atos die Automatisierung der Überwachung von Industrieanlagen mithilfe von Kameradrohnen und Blockchain-Technologie. Darunter sollen Objekte wie Brücken, Kraftwerke, große Waldflächen, Stromnetze und andere Infrastruktureinrichtungen und -bereiche fallen. Die Initiative zielt darauf ab, Kosten und Ressourcenaufwand zu senken.

Alexander Schuster, CEO von Smart Digital, sagte: „Unser Ziel ist es, Lösungen anzubieten, die für unsere Kunden einen echten Mehrwert bieten und vollständig automatisiert sind. […] Die autonomen und flexiblen Prozesse bieten viele Möglichkeiten – von der Erkennung von Schädlingen in der Landwirtschaft über die Mängel auf Baustellen bis hin zur Erkennung von Verschleiß in Stromnetzen. “

Deutsche Telekom bringt Blockchain-Lösung für Unternehmen in Malta

Die maltesische Wirtschaftsagentur Malta Enterprise ist eine Partnerschaft mit der IT-Service-Tochter T-Systems der Deutschen Telekom eingegangen, um den BaaS-Marktplatz für lokale Unternehmen anzubieten. Die Agentur vertritt die maltesische Regierung und ist sowohl für Auslandsinvestitionen als auch für die lokale Wirtschaftsentwicklung in der Inselrepublik verantwortlich.

Kurt Farugia, CEO von Malta Enterprise, kommentierte die Motivation für die neue Partnerschaft:

„Diese Zusammenarbeit mit T-Systems verschafft Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Ländern und erhöht gleichzeitig den Wert des bereits etablierten Blockchain-Ökosystems. Die Unternehmen, die die GBE-Services von T-System nutzen, erhalten von Malta eine Zertifizierung für ihr Projekt Digital Innovation Authority. Die Zusammenarbeit mit T-Systems wird den Ruf Maltas als solide Blockchain-Gerichtsbarkeit weiter stärken. “

Das österreichische Blockchain-Startup Qravity startet die Alpha-Version

Ein vom Wiener Startup Qravity entwickeltes Blockchain-Netzwerk für Medienprofis ist jetzt in einer Alpha-Version online. Die blockchain-basierte Plattform soll Autoren digitaler Medieninhalte dabei unterstützen, zusammenzuarbeiten und automatisch eine Vergütung für ihre Zeit zu erhalten.

Das Blockchain-System übernimmt das Tracking aller Beteiligten sowie die kommerzielle Verteilung der im Team erstellten Inhalte innerhalb des Qravity-Systems. Mit der Alpha-Version wollen die Entwickler Fehler durch Tests beseitigen und Verbesserungen ergänzen, während der offizielle Start der Plattform für das zweite Quartal 2020 geplant ist.

Der deutsche BaaS-Anbieter Advanced Blockchain gibt im Rahmen einer Kapitalerhöhung neue Aktien aus

Der deutsche BaaS-Anbieter Advanced Blockchain, der an der XETRA-Börse in Frankfurt notiert ist, hat im Rahmen einer Kapitalerhöhung neue Aktien ausgegeben. Mit der Zeichnung von bestehenden und neuen Synergieinvestoren in Höhe von 128.520 Aktien zu einem Bezugspreis von 5,40 EUR (5,95 USD) pro Aktie hat das Unternehmen fast 700.000 EUR (771.325 USD) an neuem Eigenkapital aufgenommen. Dies entspricht 6,1% des Grundkapitals.

Laut Advanced Blockchain wird die zusätzliche Finanzierung "zur weiteren Expansion des Unternehmens und zur weiteren Stärkung der Eigenkapitalbasis des Unternehmens beitragen."

Coins Kaufen: Bitcoin.deAnycoinDirektCoinbaseCoinMama (mit Kreditkarte)Paxfull

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