Mit dem Bitcoin Fund können jetzt 300.000 Australier in BTC investieren


Die australische Finanzaufsichtsbehörde hat dem Fintech-Startup Raiz zugestimmt, seinen Bitcoin-Investment-Retail-Fonds anzubieten. Die Nachricht markiert einen Wendepunkt für den australischen Kryptoraum, da die Aufsichtsbehörden zuvor eine strenge Überwachung der Branche anstrebten.


ASIC Okays Raiz Bitcoin-Anlageprodukt für den Einzelhandel

Laut dem Australian Financial ReviewDie australische Wertpapier- und Investitionskommission (ASIC) hat Raiz die Genehmigung erteilt, ihren Bitcoin-Investment-Retail-Fonds anzubieten. Mit der gesicherten ASIC-Zulassung kann Raiz nun die geplante Produkteinführung vor Ende des zweiten Quartals 2020 fortsetzen.

Nach Auflegung des Investment Retail Fund Raiz Bitcoin werden 95 Prozent der Kundeninvestitionen in ETFs getätigt. Die restlichen 5 Prozent werden direkt in Bitcoin investiert.

Die ASIC-Zulassung eröffnet den über 300.000 Kunden, die bereits über die Raiz-Plattform verfügen, die über ein verwaltetes Fondsvolumen von mehr als 445 Millionen US-Dollar verfügt, auch eine Bitcoin-Investitionsmöglichkeit. Von den 300.000 Kunden zahlen nach Angaben des Unternehmens im Dezember rund 211.000 Kunden.

Raiz wird in Australien immer beliebter, da die App der Plattform bereits über eine Million Mal heruntergeladen wurde. Das Fintech-Startup ermöglicht es Benutzern, ihre Ersatz-Krypto-Änderungen in einer Vielzahl von Aufrundungsangeboten vorzunehmen.

Micro-Investment-Services sind ein Nischenbereich des Bitcoin- und Crypto-Bereichs, mit Plattformen wie Coinseed, mit denen Benutzer ihr Kleingeld aus Mikrokäufen für Crypto-Investitionen aufrunden können. Der Markt ermöglicht mehr Teilnehmern an der Bitcoin- und Krypto-Investitionsszene, ohne den erheblich höheren Kapitalaufwand anderer Kryptowährungs-Investitionsprodukte zu decken.

Australien öffnet sich für Crypto Investments?

Die ASIC-Zulassung von Raiz ist auch eine Abkehr von der üblichen Rhetorik der australischen Finanzaufsichtsbehörden. Bereits im August 2019 Bitcoinist berichtete, dass das Finanzamt des Landes Warnbriefe an Self Managed Super Funds (SMSFs) bezüglich riskanter Kryptowährungsinvestitionen gesendet habe.

Die Steuerbehörde des Landes befand sich auch im Kampf um die Steuern auf virtuelle Währungen. Die australische Geldwäschebekämpfungsbehörde AUSTRAC hat auch den Krypto-Austausch eingestellt, weil sie angeblich Verbindungen zu kriminellen Organisationen unterhalten hat.

Mittlerweile verstoßen auch die etablierten Finanzakteure gegen die Gesetze zur Bekämpfung der Geldwäsche bei Westpac, der zweitgrößten Bank des Landes, die wegen Verstoßes gegen die Vorschriften zur Bekämpfung der Geldwäsche angeklagt ist und die Gefahr besteht, 15,7 Millionen US-Dollar angedockt zu bekommen.

Die australische Zentralbank – die Reserve Bank of Australia (RBA) – kritisiert auch die Waage von Facebook und argumentiert, dass das geplante Projekt für digitale Währungen im Land nur wenig von Nutzen sein werde. Letzte Woche hat die RBA einen Simulationstest für ein auf Ethereum basierendes Interbanken-Abwicklungssystem angekündigt.

Was halten Sie von Raiz, der 300.000 Kunden Bitcoin-Investitionen ermöglicht? Lass es uns in den Kommentaren unten wissen.


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